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Industriegetriebe (oder Untersetzungsgetriebe) werden als Kernkomponenten mechanischer Übertragungssysteme häufig in verschiedenen Materialtransportsystemen eingesetzt. Förderanlagen müssen in der Regel hohen Belastungen standhalten, über lange Zeiträume ununterbrochen arbeiten und sind häufig rauen Arbeitsumgebungen ausgesetzt.
Im Folgenden sind die Hauptanwendungsszenarien von industriellen Reduzierstücken im Förderbereich und die spezifischen Leistungsanforderungen für Reduzierstücke aufgeführt.
1. Hauptanwendungsszenarien im Förderwesen
1.1 Bandförderer
- Anwendung: Weit verbreitet in Bergwerken, Häfen, Kraftwerken, Stahlwerken usw. für den Transport großer Mengen von Schüttgütern wie Kohle, Erz und Getreide über große Entfernungen.
- Häufig verwendete Untersetzungsgetriebe: Hochleistungs-Industriegetriebe der HB-Serie, Kegelstirnradgetriebe (die eine platzsparende vertikale Wellenanordnung ermöglichen).
1.2 Becherwerke
- Anwendung: Wird zur vertikalen oder steilen Aufwärtsförderung von Schüttgütern (z. B. Zement, Kies, Getreide) verwendet.
- Häufig verwendete Untersetzungsgetriebe: spezielle Aufzugsgetriebe mit Rücklaufsperren (z. B. TA-Typ oder kundenspezifische HB-Serie), häufig mit einem Hilfsantrieb zur Erleichterung der Wartung.
1.3 Schneckenförderer
- Anwendung: Wird für die geschlossene Kurzstreckenförderung von pulverförmigen, körnigen oder kleinstückigen Materialien (z. B. chemische Rohstoffe, Mehl) verwendet.
- Häufig verwendete Untersetzungsgetriebe: Auf der Welle montierte Untersetzungsgetriebe der DXG-Serie oder Stirnradgetriebe, die für eine kompakte Struktur direkt auf der Welle montiert werden.
1.4 Ketten-/Kratzförderer
- Anwendung: Wird hauptsächlich in der Metallurgie, im Bergbau (z. B. bei Kohlebergbauflächen unter Tage) und an Fließbändern in der Schwerindustrie zum Transport schwerer oder abrasiver Materialien verwendet.
- Häufig verwendete Untersetzungsgetriebe: robuste, stoßfeste Planetengetriebe oder Stirnradgetriebe mit gehärteten Zähnen.
2. Kernanforderungen an Reduzierstücke in der Förderindustrie
Die Kontinuität der Materialförderung und die Vielfalt der Betriebsumgebungen stellen sehr strenge Anforderungen an Reduziergetriebe.
2.1 Hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer
- Anforderung: Wenn eine Förderanlage stoppt, ist die gesamte Produktionslinie oder der Be-/Entladevorgang im Hafen lahmgelegt. Daher müssen Untersetzungsgetriebe eine hohe Belastbarkeit aufweisen und die Ermüdungslebensdauer von Zahnrädern und Lagern (typischerweise ist eine L10-Lebensdauer von mehreren Zehntausend Stunden oder mehr erforderlich) muss ausgezeichnet sein.
2.2 Hohes Anlaufdrehmoment und Schlagfestigkeit
- Anforderung: Förderer starten oft unter hoher Last (dh sie starten direkt mit Material auf dem Band) und erfordern ein extrem hohes Drehmoment. Das Untersetzungsgetriebe muss in der Lage sein, sofortigen Überlaststößen standzuhalten, ohne dass die Welle bricht oder die Zähne beschädigt werden.
2.3 Strenge Backstop-Sicherheit
- Anforderung: Bei steil geneigten Förderbändern und Becherwerken ist eine Rückbewegung (Rückrutschen) des Materials unbedingt verboten.
- Technische Lösung: Das Reduzierstück muss mit einer zuverlässigen mechanischen Rücklaufsperre ausgestattet sein. Wenn der Motor die Leistung verliert, blockiert die Rücklaufsperre sofort die Welle, um einen Materialrückfluss zu verhindern und schwere Unfälle zu vermeiden.
2.4 Anpassungsfähigkeit an die Umwelt und hoher Schutz vor eindringendem Eindringen
- Förderumgebungen sind oft rau und stellen unterschiedliche Anforderungen:
- Staub- und Wasserbeständigkeit: In Bergwerken und Zementwerken ist die Staubbelastung extrem hoch. Reduziergetriebe benötigen Labyrinthdichtungen oder Doppellippen-Öldichtungen, und die Schutzart muss in der Regel IP65 oder höher sein, um das Eindringen von Staub und Getriebeverschleiß zu verhindern.
- Korrosionsbeständigkeit: In Häfen gibt es Salznebel und in Chemiefabriken gibt es Säuren und Laugen. Gehäuse müssen über hochwertige Korrosionsschutzbeschichtungen (z. B. Industrie-Korrosionsschutzstandard C4 oder C5) verfügen.
2,5 Hervorragende Wärmeleistung
- Anforderung: Bei der Langstrecken-Schwerlastförderung entsteht im Dauerbetrieb erhebliche Wärmeentwicklung. Wenn die Wärmeausgleichskapazität nicht ausreicht, führt eine hohe Öltemperatur zu einem Schmierfehler.
- Technische Lösung: In der Regel sind zusätzliche Kühlventilatoren, Kühlschlangen oder ein separates Kühlsystem mit Zwangsölzirkulation erforderlich.
2.6 Modularer Aufbau und einfache Wartbarkeit
- Anforderung: Um Ausfallzeiten für Wartungsarbeiten zu verkürzen, sollten Reduzierstücke modular aufgebaut sein.
- Technische Lösung: Unterstützung mehrerer Montageanordnungen (Fuß-, Flansch-, Wellenmontage) und Ausstattung mit Inspektionsfenstern (zur Überprüfung des Getriebeverschleißes), praktischen Ölablassventilen und Ölstandsanzeigen.